Onkel Armins Tod, neue Freunde, ein Job?

Posted in Daniel on September 20th, 2010 by vermisst

Erinnert ihr euch noch? Das hier war der Anfang

Benno Geldautomat 300x225 Onkel Armins Tod, neue Freunde, ein Job?

Herr Armin hat mir einen Job angeboten. Er will, das ich gelegentlich für ihn Aufgaben übernehme. Hauptsächlich Recherche. Ich darf hier nicht schreiben worums genau geht, aber das heisst, das ich den Job im Supermarkt kicken könnte. Bedeutet aber auch, das ich nicht soviel Zeit für die Schule habe. Ich weiss im Augenblick nicht so genau was ich Read more »

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Punks sind ein stinkendes Pack

Posted in Daniel on November 3rd, 2009 by vermisst

Mein Chef im Supermarkt heisst Herr Meerbrei. Er ist noch gar nicht so alt und denkt er ist der Allerhärteste. Hat ne ziemliche Wampe und macht auf Bundeswehr-Drill. Vor ein paar Monaten ist er hier zum Filialleiter befördert worden. Leute wie mich und Kralle kontrolliert er besonders. Eigentlich kontrolliert er jeden und ich glaube er benutzt auch die Kameras Read more »

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Mein Kumpel Patrick

Posted in Daniel on September 19th, 2009 by vermisst

patrick 245x300 Mein Kumpel Patrick

Mein Kumpel Patrick wollte mich auf der Suche nach unserem gemeinsamen Freund Benno in Hamburg unterstützen. Aber ich lehnte ab. Es war einzig und allein meineAufgabe ihn zu finden.

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Bennos Mutter

Posted in Daniel on September 1st, 2009 by vermisst

Bennos Mutter

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Meine Mutter hat zwei Gewehre. Aber ich bin kein Amokläufer.

Posted in Daniel on August 7th, 2009 by vermisst

Meine Mutter hat ein Gewehr, das ich mir ab und zu ausleihe. Eigentlich sind es Zwei. Luftgewehre, nichts krasses. Keine Sorge. Ich bin kein Amokläufer oder so. Dafür bin ich zusehr „High on Life“ wie Benno sagen würde. Nein, ich hab sie mitgenommen zu Linus. Ham wir schon mal gemacht. Wir sind in den Wald hinter den Häsuern gegangen. Da gibt’s einen kleines Backsteinbau. Ein Umspannwerk. Zwischen den Häusern und dem Wildpark. Man kann da ganz leicht hochklettern. Da hat man einen guten Überblick. Ich hab Dosen aufgestellt und wir haben drauf geschossen. Pfft!! Pfft!! Irgendwann musste ich mal aufs Klo. Linus hat weitergeschossen, aber ich hab ihm gesagt, das er aufpassen soll. Ich leg keinen Wert drauf ein Luftgeschoss in die Eier zu kriegen. Das fand er witzig. Linus ist es immer unangenehm Worte wie Schwanz, Wichser oder Fotze zu verwenden. Aber wenn er sie von anderen hört muss er lachen. Ging mir lange Zeit auch so, aber ich hab mir da viel von Benno abgekuckt. Klingt gestört, aber es ist wichtig, das man Leute trifft, die einem helfen sein Potential auszuschöpfen. Nicht das Schimpfwörter was bedeuten würden, aber irgendwie auch doch. Das ging mir so durch den Kopf als ich mir ein paar Büsche zum pissen gesucht hab. Als ich zurückgelatscht bin stand Linus wild wedelnd auf dem Dach. „Was?“ hab ich gerufen, aber die Worte sind mir im Hals stecken geblieben, denn es war nicht zu übersehen, was Linus meinte. Vor dem Haus knirschte eine des Dosen. Ein Grunzen war zu hören. So 5 m von mir entfernt stand ein 1,50 grosser Eber und versuchte die leere Mezzo-Mix Dose zu zerbeissen. Ich hab alle Volumes auf Null gesetzt und gehofft, dass ich irgendwie unsichtbar werde….

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Meine Suche wird an der Raststätte beginnen

Posted in Daniel on Juli 23rd, 2009 by vermisst

Mein Vater hat mir das Geld vorgestreckt und heute ist endlich gekommen. Mein HDR CDX11, ein Sony-Camcorder, mein engster Begleiter in den nächsten Wochen. Ich muss lernen sie zu beherrschen, als wäre sie ein Teil meines Körpers, damit ihr auf dem Bild auch was erkennen könnt. Ich hab gleich angefangen ein paar Testaufnahmen zu machen. Ich will versuchen regelmässig ein Video zu posten. Meine Suche wird an der Raststätte beginnen. Die von der ich euch das Foto gezeigt hab. Der Geldautomat. Sie liegt an der A1 und kurz vor Hamburg. Der Plan ist mit der Mitfahrgelegenheit hinzukommen. Von da muss ich  es in die Stadt schaffen und dann direkt zu Bennos Onkel gehen. Ich werd ihn davor anrufen, aber ich denke ich sollte ihn dann einfach spontan überraschen. Das Hostel mach ich diese Woche klar. Georgette hat mir inzwischen die Adressen per Mail geschickt. Ich werd mir ein Bett für vier Tage mieten. Länger will ich nicht bleiben. Henry, der Katzenkopf hat eine Tante dort und mir ihre Nummer gegeben. Ich könnte sie bestimmt besuchen, meint er. Es ist komisch. Je näher der Zeitpunkt rückt, desto weniger denke ich daran, dass ich ihn wirklich finde. Darum geht’s mir immer weniger und langsam verstehe ich auch warum. Ich will nur mal die ersten Schritte mitgehen. Soweit ich ihm folgen kann. Vielleicht verstehe ich dann was er sich dabei gedacht hat. Vielleicht aber auch nicht. Aber ich kann sagen, dass ich wenigstens versucht hab.

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Ich und mein Blog, wir sind wie Kopf und …..

Posted in Daniel on Juli 23rd, 2009 by vermisst

512 DSCF06481 300x200 Ich und mein Blog, wir sind wie Kopf und .....

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Im Wellness-Hotel die Zeche geprellt

Posted in Daniel on Juli 22nd, 2009 by vermisst

Ich war heute zum ersten Mal in der Karton-Fabrik. Ist Scheisslaut dort. Als würde man sich über Kopfhörer acht Stunden eine Baustelle anhören. Ich arbeite im stehen und lege stapelweise vorgefaltete Kartons in eine Maschine, die daraus Verpackungen für Cornflakes macht, die dann auf ein Band laufen und dort von Hand sortiert werden. Ab und zu verkeilt sich ein Karton in der Maschine und der Druck zerfetzt die Verpackungen. Dann muss ich den roten Knopf an der Maschine drücken und kann kurz Pause machen. Es gibt in der Halle einen kleinen Raum mit nem Cola-Automaten. Hänsel ist oft dort und raucht seine „Nuttenstengel“. Ihr erinnert euch. Der Kollege von meinem Vater, der mal Schliesser im Jugendknast war. Seine Tochter hat vor ein paar Wochen auch hier gearbeitet, hat er mir erzählt. Sie hat grade Abitur gemacht und will jetzt Maschinenbau oder sowas studieren. Von seinem Sohn hat er nichts erzählt, aber ich weiss von meinem Vater, dass er vor ein paar Monaten mit seiner Freundin Urlaub in einem Wellhotel gemacht hat, volles Programm und dann ohne zu bezahlen abhauen wollte. Aber das Hotel hat natürlich beim einchecken die Nummer seines Personalausweises aufgeschrieben. War nicht so clever. Das hat Hänsel mitgenommen.

Im Moment kommen jeden Tag neue Aushilfen dazu. Heute zum Beispiel Madi, ein indonesischer Austauschstudent. Ich hab auch jemanden getroffen, den ich kenne. Titus, mit dem ich mal vier Monate Fussball gespielt hab als ich klein war und mein Vater mir unbedingt den Spass am Spiel beibringen wollte. Hat nicht funktioniert. Jetzt spielt Titus Basketball und in einer Band. Scheint ganz in OK zu sein.

Patrick war gestern bei mir und war immer noch ziemlich geschockt wegen Rainer, Bennos Vater. Benno hat wahrscheinlich keine Ahnung was er seinen Eltern grade antut. Ich hab ihm von dem komischen Satz erzählt, denn Bennos Vater auf dem Weg ins Krankenhaus dauernd wiederholt hat. Aber ich hab gemerkt, dass er nicht mehr richtig zuhört. Er will sich mit sowas nicht beschäftigen. Er hat mich eingeladen. Seine Oma ist für ein paar Tage weg. Ich soll vorbeikommen. Ich soll das Handy-Video mitbringen. Dann können wirs bei ihm online stellen, hat er gesagt. Hat mich überrascht.

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Bennos Onkel lebt in einer Endzeit-Sekte

Posted in Daniel on Juli 21st, 2009 by vermisst

Sie wollen Bennos Vater für ein paar Tage im Krankenhaus behalten, zur Beobachtung. Offenbar hatte er einen Nervenzusammenbruch. Ich hab meiner Mutter nichts von der Begegnung im Auto gesagt. Da wär sie nur wieder hysterisch geworden. Rainer, Bennos Vater will aber nicht im Krankenhaus bleiben. Er möchte nach Hause. Ich glaube er hat Angst, das seine Arbeitskollegen was von der Sache mitkriegen. Kann ich verstehen. Patrick hat mich angerufen. Ich wollt zuerst nicht mit ihm reden, weil ich von unsrer letzten Begegnung noch ein bisschen angepisst bin. Aber ich hab an seiner Stimme gemerkt, das ihn die Sache auch grade ziemlich schockt. Er will später vorbeikommen. Ich hab rausgefunden wo die komische Religionsgemeinschaft ist, in der Armin, Bennos Onkel, lebt. Er wohnt dort in einer WG mit zwei Leuten in seinem Alter zusammen. Womit er Geld verdient, weiss Anita auch nicht. Doch sie kann sich nicht vorstellen, dass er wieder kriminell geworden ist. Benno hatte immer ein gutes Verhältnis zu ihm. Das Telefonat hab ich ja hier schon gepostet. Es war einfach komisch, dass er so gut über Patrick und mich Bescheid wusste. Und das Foto der Überwachungskamera von der Tankstelle stammt auch aus der Nähe von Hamburg. Zu dieser Tankstelle will ich als erstes. Und dann zu seinem Onkel. Und dann gibt es da noch etwas, das eindeutig auf Hamburg hindeutet. Ich habs auch erst zuletzt auf einem Handy-Video entdeckt, das Patrick eine Woche vor Bennos Verschwinden aufgenommen hat. Davon wisst ihr ja schon. Es gibt ein ziemlich interessantes Detail, das ich euch in ein paar Tagen zeig. Ich stells hoch, das müsst ihr selbst sehen.

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Mein Vater schreit immer so auf dem Fussballplatz

Posted in Daniel on Juli 16th, 2009 by vermisst

Ich war seit vier Jahren nicht mehr bei meinem Vater. Er wohnt in einer kleinen Wohnung in der Stadt. Zwei Zimmer, aber nur das Wohnzimmer und die Küche sind eingerichtet. In seinem Schlafzimmer steht ein Bett und ein paar Kartons in der Ecke hinter der Tür. Er kann nicht laut sprechen. Vor ein paar Wochen wurde er an den Stimmbändern operiert. Knötchen, wahrscheinlich vom Schreien auf dem Fussballplatz. Fussball war immer sein Ding. Seit er damals den Stich im Knie hatte kann er nicht mehr selbst spielen. Hab ich euch ja erzählt. Das hat ihn auch seine Profi-Karriere gekostet. Kurz danach hat er angefangen Mannschaften zu trainieren und ist schon in die Regionalliga gekommen. Das Geld nebenbei ist nicht schlecht, aber wenn er wollte könnte er in der Karton-Fabrik mehr verdienen. Sagt er auch selbst. Deswegen macht er glaub ich nicht Trainer. Mit seiner Freundin, mit der er im Urlaub war aus dem er mir die Karte geschickt hat, über die sich meine Mutter so aufgeregt hat, ist schon wieder Schluss. Zuerst haben wir nicht soviel gesagt. Manchmal weiss er nicht so genau worüber er mit mir reden soll. Wir interessieren uns einfach für total unterschiedliche Dinge. Mir ist Fussball egal und der einzige Computer, mit dem er zu tun hat ist der Bankautomat. Das Benno weg ist und ich das nicht akzeptieren will, aber das es irgendwie ausser Bennos Eltern und Patrick im Moment keinen so richtig interessiert hat er verstanden. Als er 27 war ist sein bester Kumpel an einem Herzinfarkt gestorben. Ich war dabei als er damals an einem Sonntag den Anruf gekriegt hat. Eine der ersten Sachen an die ich mich erinnere. Er hat gesagt, das es nirgendwo hinführen wird. Das es nichts daran ändern wird, das er weg ist. Es ist unrealistisch ihn zu finden. Aber er würde es wahrscheinlich genauso machen. Deshalb will er mir helfen. Aber nur, wenn nach dieser Fahrt nach Hamburg Schluss damit ist. Er wollte, dass ich ihm darauf die Hand gebe und das hab ich gemacht. Komisches Gefühl. Heute habe ich zum ersten Mal mit meinem Vater ein Bier getrunken.

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