Allein gegen die Mafia

Posted in Daniel on März 3rd, 2010 by vermisst

Die Hochzeit fand in einer Kleinstadt mitten in Sizilien statt. Piazza de Armenina. Die Häuser dort sind ziemlich runtergekommen. Alles sieht aus wie vor 30 Jahren sagt mein Vater immer. Der blutige Sturm der Mafia Read more »

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Calcio Catania und der Abstiegskampf

Posted in Daniel on März 2nd, 2010 by vermisst

Mein Vater wollte gestern mit mir über Benno reden und wie lang ich noch nach ihm suchen will. Weil ja die Schule im Sommer wieder losgeht und so. Wir warn auf dem Weg nach Catania um uns ein Fussballspiel anzusehen. Catania Calcio gegen Bari. Ich hab ihm gesagt, dass Benno gar nicht der Punkt ist. Ich hab Freunde gefunden und mir gefällts in Hamburg. Ich könnt mir sogar vorstellen dort die Schule fertig zu machen. Ich bin losgezogen um Benno zu suchen weil mir jemand seinen Kalender geschickt hat und er in Hamburg war oder ist oder was weiss ich. Read more »

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Giovanni, der Daywalker

Posted in Daniel on Juli 26th, 2009 by vermisst

So, das war meine erste Spätschicht in der Karton-Fabrik. Und was für eine. Hat sich ganz schön gezogen. Die Fabrik liegt in einem Industriegebiet. Normalerweise ist da immer ziemlich Verkehr. Aber Abends wird’s sehr still dort. Der Aufenthaltsraum im Betrieb wurde grade renoviert und liegt im ersten Stock. In der Pause war ich zuerst alleine, bis Giovanni gekommen ist. Ein Italiener, der hier fest arbeitet. Ich schätz ihn so auf Mitte 20. Er hat mir gleich am ersten Tag freundlich zugenickt. Er kann gut kochen und bringt sich immer viele Boxen mit selbstgemachtem mit. Wir haben geredet und er hat gesagt, dass ihn die Spätschichten nicht stören, weil er nicht schläft. Ich hab nicht kapiert was er meint. Er muss nicht schlafen, sagt er. Irgendwann hätte er gemerkt, dass er nicht müde wird. Den Quatsch hab ich ihm natürlich nicht geglaubt. Ich hab gedacht er will mich verarschen und macht das mit jedem Neuen. Die Unterhaltung wurde immer seltsamer. Er wollte unbedingt das letzte Wort haben. Während er sich Gabel um Gabel mit seinen dicken Fingern durch seine Nudeln Bolognese gräbt, schüttelt er plötzlich den Kopf und lacht mich aus. Kurz darauf hat er in aller Ruhe den letzten Happen  in den Mund gesteckt, die Tupperware verschlossen und ist gegangen. Was fürn Freak, ich sags euch.

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