Eine Anarcho-Kommune in Spanien
Es wird zu kalt um draussen zu schlafen. Ich trau mich nicht mehr in den Tower. Kralle hat sich mal wieder gemeldet nachdem er für zwei Wochen bei irgendwelchen Freunden in einer Anarcho-Kommune in Spanien war. Ich finds zum Kotzen, das er mir nichts davon gesagt hat. Ich weiss, dass er schon mal dort war. Er ist zu Fuss hingelaufen und in Spanien ist er dann mit einem Bus weiter. Ich bin einfach angepisst und von mir aus braucht er gar nicht mehr wieder zu kommen. Das ist alles sehr egoistisch. Die einzige, auf die ich noch zählen kann ist Scarlett. Sie hat mich bei sich übernachten lassen. Es gibt ein kleines Zimmer mit Heizung im Keller Ihr Vater hat auch nichts dagegen seit er Vertrauen zu mir gefasst hat. Ich häng im Moment die meiste Zeit rum aber ich muss hier raus. Ich bin im Augenblick stolzer Besitzer eines Wohnmobils, das auf einem Campinglatz am Rande Hamburgs steht und mit dem ich grade nicht viel anfangen kann. Schultechnisch weiss ich auch nicht weiter. Ich hab mir überlegt mich selbstständig zu machen. Ich würd gern ein paar Verkaufsseiten im Internet hochziehen. Heute Mittag hab ich einen Termin bei Herrn Artur. Er will mir irgendein Angebot machen. Mal sehen was er zu sagen hat.
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